Am 25. November 2025 traf sich das Netzwerk auf der Domäne Dahlem zum Auftakt des Projekts „Resilienz durch Vielfalt“. Ziel des Projekts ist es, die Klimaresilienz im regionalen Gemüsebau zu stärken und ausgewählte Sorten aus der Netzwerksammlung auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze, Trockenheit, Krankheiten und Schaderregern zu prüfen.
Die Projektpartner stellten ihre Aufgaben vor: VERN e.V. koordiniert die Sortenversuche und die Zusammenarbeit im Netzwerk, das LELF Brandenburg berät zu Pflanzengesundheit und Schaderregern und Kultursaat e.V. unterstützt bei der praxisnahen Sortenbewertung. Julia Kristin Plate vom LELF Brandenburg gab einen ersten Einstieg ins Thema Pflanzengesundheit und erläuterte die aktuellen Herausforderungen des Gemüsebaus im Klimawandel. Markus Heiermann gab einen Einblick in den Gemüsebau auf der Domäne Dahlem.
Ein Schwerpunkt des Treffens war die Auswahl der Arten und Sorten für die On-Farm-Versuche in 2026–2027. Zwiebeln, Paprika, Möhren, Brokkoli, Wirsing und Knollensellerie wurden ausgewählt. Janine Fiedler stellte das Konzept und Versuchsdesign der On-farm Sortenversuche und die Möglichkeiten als Betrieb mitzuwirken vor.
Das Treffen bot Raum für Austausch, Fragen und Diskussionen zu Pflanzengesundheit, Sortenauswahl und Anbausystemen. Interessierte Betriebe können sich weiterhin für die Teilnahme an den Sortenversuchen und die Mitwirkung im Netzwerk melden.